Archive for Mai 2012

Nr. 88 – Am Bahnübergang (Tradi)

Heute hatte ich ein vollgepacktes Tagesprogramm, so dass ich eigentlich “nur“ einen Tradi einsammeln wollte, schließlich hatte ich ja eine Mail bekommen, dass der Travel Bug, der für einen Mystery-Cache benötigt wird, in einem mir bekannten Cache liegt.

Also machte ich mich an bekannte Stelle auf und fischte nach dem TB. Vergeblich. Scheinbar war das Internet langsamer, als der Zugriff eines anderen Cachers. Update drei Stunden nach dem versuch: Der TB ist immer noch im Cache eingetragen.

Da ich schon einmal dort unten war, habe ich gleich einen anderen Tradi versucht. Ebenso vergeblich, da die Hintobjekte einfach zu viele waren und die Koordinaten im Unterholz hin und her sprangen. Eine Stunde lang habe ich den Erlebnisraum durchpflügt. Es regnete, doch glücklicherweise wurde ich nicht nass, da das Blätterdach dicht war (hielt).

Schließlich brach ich nach Mahlow auf, denn dort ist am Bahnübergang ein anderer Cache versteckt.

Fazit von heute: “Am Bahnübergang“ (http://coord.info/GC3CNCA) gefunden, aber trotzdem Pech gehabt.

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Nr. 87 – First Germany (Tradi)

„First Germany“ (http://coord.info/GC77) hieß mein heutiges Ziel. Der Name ist Programm, denn dies ist der erste in Deutschland ausgelegte Geocache vom Oktober 2000.

Er hat inzwischen mehrere Wandlungen (Dosenform und Versteck) durchlaufen und ist nicht schwer zu finden, hier geht es eher darum, dem „Opa“ mal einen guten Tag zu wünschen.

Gerade, als ich mich an die Peilaufgabe machen wollte, bemerkte ich zwei Personen, die sich auffällig im Unterholz verhielten. Also los, und richtig, es waren andere Cacher, die gerade wieder am Verstecken waren. Das konnte nun ausbleiben und von mir übernommen werden. Ich übernahm dann auch noch den Reisenden, den sie gerade abgelegt hatten.

Außer mir und den anderen beiden waren laut Online-Logs heute noch viele weitere Cacher am Ort. Also, auch ein „alter“ Cache hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren – im Gegenteil!

Im Anschluss begab ich mich noch an den Start eines Lost Place-Caches, den ich für demnächst auf der Liste habe. Mal sehen, wann es soweit ist, vorher wird nichts verraten. Der Anfang sah zumindest schon einmal sehr vielversprechend aus.

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Nr. 86 – Opfergabe (Tradi)

Heute hinterließ ich mit meinem Logeintrag eine „Opfergabe“ (http://coord.info/GC32DTQ).

Vorher war ich (noch) zwei Mal bei einem anderen Cache, den ich einfach nicht finden kann. Heute noch schreibe ich den Owner an. Mal schauen, wo meine Tomaten auf den Augen sind/waren…

Die Opfergabe (also der Cache) war schön gemacht, man opferte einem Wächter, der eine Waldschule im Plänterwald bewacht.

Den Reisenden habe ich nicht mitgenommen, aber ein „discovered“ geloggt.

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Nr. 85 – Ich hab’ noch einen Mikro in Berlin (Tradi)

„Ich hab’ noch einen Mikro in Berlin“ (http://coord.info/GC1A9GD) – gehabt! Denn dieser war heute mein Ziel.
Und: Ich war erfolgreich. Zwar doch nur ein Tradi, aber aus Zeitgründen war heute nicht mehr drin.

Hier hatte ich keine Probleme, da ich das Listing genau gelesen hatte. Wer aufmerksam ist, der greift ein, zwei Mal ins Leere, aber weiß sofort, wo zu suchen ist. Genau das Richtige für einen Tag, an dem nicht so viel Zeit ist.

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Nr. 84 – Cachetour bei Großziethen (diverse)

Heute ging es mal wieder auf Tour. Die Cachereihe „Zum Herthateich“ (Teile 0 bis 6, stellvertretend der Logeintrag aus Teil 0, http://coord.info/GC2W749) machte den Anfang der „kleinen Runde“, die ich mit einem Freund unternahm.
Die gesamte Serie führt an einem Wanderweg entlang und kann „an einem Stück abgearbeitet“ werden. Uns ging es so, dass wir – immer wenn wir gerade ins Gespräch vertieft waren – schon wieder anhalten mussten, um den nächsten Cache zu loggen. Das artete fast in Arbeit aus. Ich weiß, das ist jammern auf hohem Niveau.

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Panoramabild mit Cachepartner – auf dem Weg zum Herthateich.
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Die Herthatein-Reihe endete mit einer größeren Dose, in der auch ein größeres Logbuch war. Hier konnte auch mein Stempel wieder einmal zum Einsatz kommen.

 

Als Nächstes ging es nach einem Abstecher zum Ort eines D4,5/T5-Caches, der momentan zwar wegen Vandalismus deaktiviert ist, aber – falls wieder aktiviert – auf der ToDo-Liste steht, zum „Kronenkorkentausch“ (http://coord.info/GC3GPRP). Hier sollen nur Kronkorken getauscht werden. Da wir keine Kronkorken dabei hatten, haben wir nichts getauscht. Ich habe hier einen im Harz aufgenommenen Reisenden in Bienenform abgelegt, damit die Reise in andere Gefilde angetreten werden kann.
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Danach hieß es: „Ich gehe einkaufen“ (http://coord.info/GCYQ17). Das kuriose an diesem Cache ist, dass man am Versteck gar nichts kaufen kann. Wen’s interessiert, der lese sich das Listing durch. 😉
Dieser Cache war wirklich hervorragend versteckt, ich denke, alleine hätte ich hier ordentlich gesucht, denn als ich noch am „sondieren“ war, rief mein Cachepartner schon „Ha! Hier!“. Diese Tarnung hat mir so gut gefallen, dass ich einen Favoritenpunkt da gelassen habe. Natürlich zeige ich die Tarnung hier nicht, damit es eventuellen „Nach-Cachern“ nicht zu einfach gemacht wird… 😉

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Unsere Tour führte uns weiter und wir nahmen am „Cachekurs #1 – Der Tradi“ (http://coord.info/GC1QMJW) teil und bestanden diese Übung mit Bravour. Bei so geübten Cachern wie uns war das ja zu erwarten… 😉
Direkt unter dem Versteck bereiteten sich gerade Ameisen auf den Neu- bzw. Ausbau des vorhandenen Nests vor, so dass dort ein ordentliches Gewusel herrschte. Mal schauen, ob der Cache der „Bewohner“ wegen umziehen muss.

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Als Nächstes hoben wir den „Kinderschatz #1“ (http://coord.info/GC2CV7B). Hier zeigten unsere GPSr in eine ganz andere Richtung, als den Ort, an dem der Cache versteckt ist. Nachdem wir den Suchradius dann deutlich erweitert hatten, war der Cache dann nach gar nicht sooo langer Suche gefunden. Den Inhalt, den wir noch ein wenig ergänzt haben, kann man auf dem unteren Foto sehen. Für Kinder bestimmt ein echter Schatz.

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Schatzinhalt

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Logeintrag im Kinderschtz-Logbuch

 

Wir begaben uns noch einmal auf den „Cachekurs #1- Der Tradi – Bonus“ (http://coord.info/GC1QMK2). Die Koordinaten hatten wir im „Cachekurs #1 – Der Tradi“ gefunden, so dass wir hier noch einen weiteren Punkt auf dem schon seit längerer Zeit begonnenen Rückweg setzen konnten.

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Als letztes begaben wir uns zum „Grenzbunker“ (http://coord.info/GC1HT4F). Hier musste ins Dunkle eingetaucht werden. Zum Glück gibt es Taschenlampen-Apps, denn die „echten“ Taschenlampen hatten wir wohlweißlich am Cachemobil gelassen. Aber so dauerte es keine fünf Minuten, bis der letzte Cache auf unserer heutigen Runde in unseren Händen war. Sobald ich genug Lost Place-Eindrücke habe, wird ein Video, das hier entstanden ist, eingestellt werden.

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Nr. 83 – Starten&Landen (Tradi), Cache on board (Tradi)

Heute hatte ich eigentlich einen Multi geplant, doch es sind zwei Tradis geworden. Den Multi habe ich nicht gefunden und einen Earthcache habe ich (teilweise) vorbereitet.

Auf dem ersten Foto ist der Cache „Starten&Landen“ (http://coord.info/GC3E7BN)zu sehen. Der direkte Vorlog war zwar ein DNF, aber ich dachte: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – und richtig, ich konnte mich nach dem zweiten Griff in ein klassisches Versteck im Logbuch verewigen.

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Danach hatte ich noch einen „Cache on board“ (http://coord.info/GC3JCPR).
Der Cache war liebevoll getarnt und richtig schön groß. Sehr schön war auch das dort beinhaltete Flugzeug, das den Cache bewacht und gleichzeitig auch einen schönen Blick auf die Ausläufer des Flughafen Schönefeld (demnächst ja wohl irgendwann BER). Hier habe ich einen meiner oft hinterlassenen Stempel abgelegt. Da das Logbuch groß genug und der Cache auch schön war, habe ich hier meinen Log-Stempel wieder zum Einsatz gebracht, schließlich nutze ich ihn nur bei schönen und genügend großen Caches.

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Bei der Vorbereitung für den Earthcache kam ich durch eine wirklich schöne Gegend, ganz wie es sich ja auch für einen Earthcache gehört.

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Panoramabild (auf dem Weg zum Earthcache gemacht)

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Entstehender Neubau eines Ameisennestes. Es raschelte auf dem gesamten Waldboden. Lange konnte ich nicht stehenbleiben, denn die Ameisen krabbelten sehr schnell an meinen Hosenbeinen hoch.

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Die dunklen „Punkte“ auf diesem Foto und auf dem Foto darüber sind die Ameisen, die an dem Neubau arbeiten.

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Blick auf den Pfuhl, der dem Earthcache den Namen gibt. Mehr dazu, wenn ich die letzten Werte im Internet und vor Ort (einen Wert habe ich vergessen…) ermittelt habe und er geloggt wurde.
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Ein Baumstamm beeindruckenden Umfangs. Als Größenvergleich mein GPSr (Garmin Oregon 450).

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Zwischen diesen Bäumen muss er schreiten…

Nr. 82 – WildeWurm (Tradi)

Heute hat mich der „WildeWurm“ (http://coord.info/GC2VD5W) geschafft.

Zuerst vergesse ich wichtige Dinge im Büro, so dass ich noch einmal los muss. Dabei entschließe ich mich einen Cache auf dem Rückweg zu erledigen, das war ja auch keine schlechte Idee, doch es sollte noch besser werden…

Ich begebe mich also auf den Weg zum Cachegebiet und finde einen hervorragenden Parkplatz. Dort angekommen „ruft“ mein GPSr noch 48 Meter. Super, Punktlandung.
Also auf einem Umweg (man hält sich ja an befestigte Wege, ist ja in der Stadt/Park und nicht im Wald) auf 15 Meter heran gekommen, dann muss ich ins Unterholz, was hier kein Unterholz ist, sondern nur „außerhalb des Weges“. Problem: Überall stehen Muggel herum, die in alle Richtungen schauen… Also habe ich auf einen Moment gewartet, der sich anbietet und bin im Unterholz verschwunden. Der Pfeil des GPSr tanzte noch und konnte sich nicht entscheiden, da war der Versteckort und kurz darauf auch das Versteck enttarnt. Ich griff zu und loggte.
Gerade als ich meinen Stempel im Logbuch verschmierte, tritt ein Mann von hinten an mich heran und sagt etwas auf englisch, das ich so schnell, da ich doch deutlich verdattert war, nicht verstand. Gleichzeitig schwenkte er sein GPSr. Ein Kollege!
Na dann, schnell zuende geloggt und das Logbuch weitergereicht, damit sich der andere Cacher aus Holland auch noch im Logbuch verewigen kann. Danach zeigte ich ihm noch den Versteckort, denn er kam als ich schon loggte – und ich logge grundsätzlich nicht direkt am Versteck, erst recht nicht, wenn überall Muggel rumlaufen.

Als ich im Auto sitze und das gemachte Foto in den Blog hochladen will, sehe ich, dass ich ein falsches Datum geloggt habe. Also – noch einmal los!

Ich komme am Cache an und … die Dose ist weg!

Warum? Zwei der Muggels, die ich vor dem ersten Fund vermied, waren ebenso Cacher!
Ich hatte so etwas im Gefühl, denn sie schauten auffällig unauffällig auf ihre mobilen Geräte, als ich vorher schon zwei Mal an ihnen vorbei ging, aber man fragt ja nicht (immer) wildfremde Leute: „WildeWurm?“
So kamen wir ins Gespräch und ich konnte meinen fehlerhaften Logeintrag korrigieren und ein neues Foto schießen. Die Unschärfe bitte ich zu entschuldigen, besser ging es in dieser Situation nicht.

Zu guter Letzt haben wir uns dann noch gegenseitig discovered (zumindest unsere mitgebrachten Trackables) und ich konnte meinen Tagescache abhaken. Puh, Tag gerettet.

 

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Verunglückter Stempelabdruck mit korrigiertem Datum. Das war ’ne kuriose Sache…!

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