Archive for April 2012

Nr. 57 – Die Telephonzelle (Früherer NameDer Parkplatz) [Tradi]

Heute Morgen fragte meine bessere Hälfte: „Wo gehts Du heute cachen?“
Da fackelte ich nicht lange und fragte zurück: „Wo willst Du denn hin? Caches findet man überall.“
„Wo’s schön ist.“
„Und wo ist das? ‚Schön ist‘?“
„Na, wo’s halt schön ist!“

Also Shopping.

Und: In der Tat kannten wir das neue Shoppingcenter in Steglitz noch nicht. Auf zur Schloßstraße. Und wenn man schon einmal da ist, wird auch wirklich gecacht – und ein wenig geshoppt.
Es gibt einen hervorragenden Mystery-Multi, der die gesamte Schloßstraße herauf und herunter führt. Dabei muss auf die Geschäfts-Schilder/-Namen/-Logos und deren Hausnummern geachtet werden. Hat man alle Hausnummern zusammen, dann kann man durch eine Formel auf die Finalkoordinate kommen bzw. diese errechnen.
Nach einem sehr ausgiebigen Bummel die gesamte Schloßstraße herunter und wieder herauf hatten wir, bis auf eine Hausnummer, alle zusammen. Die fehlende Hausnummer wäre nur durch ein nochmaliges Herunter- und wieder Heraufgehen zu finden gewesen, da es zu viele Möglichkeiten gegeben hätte. Also muss mir StreetView helfen, die letzte Hausnummer zu finden, bevor es zurück zur Schloßstraße geht.

Was wurde getan? Ein Tradi wurde gesucht – und ganz in der Nähe (etwa 150 Meter vom Start/Ziel entfernt) gefunden.
Aber dieser – obwohl ein 1,5/1er – war heute nicht zu finden. Also, das Telefon befragt und noch einen neuen Cache ausgesucht.

Ich fand dann – mit Unterstützung durch meine bessere Hälfte – „Die Telephonzelle (Früherer NameDer Parkplatz)“ (http://coord.info/GC2M03Z). Hier benötigte ich Tarnung durch einfaches die-Sicht-versperren, da genau im Sichtfeld des Cacheverstecks zwei Teenager saßen und mit ihren Funktelefonen spielten/telefonierten. Durch hervorragende und sehr hilfreiche Unterstützung durch meine bessere Hälfte war dies keine Hürde mehr.
Der Log-Eintrag wurde dann auch von ihr vorgenommen, ich konnte nur noch das Foto schießen.

Der Fundort selber ist ein klassischer für diesen Ort des Versteckens. Das erste Mal bin ich ihm im letzten Jahr in Dessau, gegenüber dem Bauhaus, begegnet. Mehr sage ich nicht, es wäre gespoilert.

image

Werbeanzeigen

Nr. 56 – Nac?tschwester Francesca (Tradi)

Heute ging’s nach Spandau.

Hier wollte ich einen 1/1er finden und scheiterte wieder einmal. Aber wenn man schon einmal da ist, dann muss auch was geloggt werden. Also auf zum nächsten Cache, an dem dann hoffentlich mehr Finderglück vorherrscht.

Die Wahl fiel, unter Anderem durch das hervorragende Listing, auf „Nac?tschwester Francesca“ (http://coord.info/GC2T16X). Dies war ein leichter (auch für mich) und auch ein schöner Cache. Wie man auf dem Foto sehen kann, hat der Owner sehr viel Mühe in das Design und die Ausstattung der Dose gelegt. Dies finde ich besonders schön.

Passend zum Thema habe ich hier einen Travel Bug mit dem Namen „Baby Julius“ abgelegt.

Danach habe ich einen weiteren Cache gehoben, dieser war in einem Pfosten versteckt. Man hatte die Auswahl zwischen drei verschiedenen. Ich hatte die Hand auf dem Ersten und entschied mich dann doch für den Letzten in der Reihe. Hätte ich das mal nicht getan, denn so musste ich alle Pfosten durchgehen, denn meine erste „Wahl“ wäre ein Volltrreffer gewesen.

image

Nr. 55 – Berlinopoly – Wiener Straße (Tradi)

Die „höchste“ Krönung eines Cachers ist der FTF (First to Find – Erstfund) eines Caches.

Da trudelt gestern Abend die Mail ein, dass in der von mir definierten Zone ein neuer Cache ausgelegt und veröffentlicht wurde (ein Feature, das Premium-Mitgliedern vorbehalten ist). Ich mache mich also etwa drei Stunden nach der Veröffentlichung auf den Weg. Es war stockfinster (also Nacht) und der Cache war noch nicht geloggt. Dies hatte ich vorher alle 10 – 15 Minuten geprüft. 😉

Das Rätsel, das den Mystery verbarg, war nicht schwer zu lösen, ich war sehr frohen Mutes und aufgeregt. Es sollte mein erster FTF sein.

Tja, was soll ich sagen, es wurde kein FTF, sondern ein DNF. Aber es war dunkel, ich musste nur hoffen, dass morgen früh (inzwischen war es knapp 2:00 Uhr) immer noch kein Log vorhanden ist.

Um 7:20 Uhr war noch kein Log vorhanden. Also los und noch einmal suchen. Und ich suchte erneut. Diesmal mit Tageslicht. Der Erfolg war der gleiche, wie schon gestern Nacht – nichts.

Ich habe dann einen DNF geloggt, da ich mir inzwischen nicht mehr sicher bin, ob die Dose noch bzw. schon am Ort ist. Dies habe ich auch so im Logeintrag festgehalten. Verwunderlich ist es schon, denn normalerweise wird so ein Cache innerhalb der ersten zwei bis drei Stunden nach Veröffentlichung gefunden. Ich habe diesen Cache auf die Watchlist gesetzt, mal sehen, wann hier etwas passiert.

Als Ausweich-Cache fing ich dann an, eine Runde „Berlinopoly – Wiener Straße“ (http://coord.info/GC1FG81) zu spielen. Bei diesem Tradi hatte ich einen schnellen Erfolg. Wie ihr sehen könnt, war ich schon um 8:19 Uhr fertig mit meiner Tagesaufgabe.

image

Nr. 54 – Ein Gang über den Markt / a walk over the market (Tradi)

Heute hasse ich mein Projekt.

Das Wetter ist schön, die Zeit vorhanden, also entscheide ich mich für einen Multi. Er darf auch etwas knackiger sein, alles kein Problem. Also auf zum frohen Finden! Dachte ich! Es sollte anders kommen.

Bei dem Multi waren die Stationen nach Fotos und nicht nach Koordinaten angelegt. Klingt einfach, ist es auch, wenn man alle Hinweise sieht. Da ich aber nur drei der vier Stationen fand, machte ich mich ans Einsetzen der entscheidenden Zahl. Sooo schwer wird das ja wohl nicht sein. Schwer nicht, aber weit!
Ich setzte also die erste geratene Zahl ein, schaute auf meinem GPS-Gerät auf die Karte, fand das schlüssig und marschierte los.
Falsch gedacht. Dieser Niete folgten zwei weitere. Als ich den nächsten Wert einsetzte fiel mir auf, dass dieser hervorragend zum Cachenamen passen würde. Also los, den ganzen Weg zurück, denn es gab keine Abkürzung! Auf dem Rückweg fand ich doch auch tatsächlich das letzte Objekt, das auf dem einen Foto noch ungefunden schlummerte, was meine Finalkoordinate endgültig bestätigte!
Und … ich fand … nichts. 😦

Da ich ja auf jeden Fall einen Cache loggen muss, machte ich mich also auf den Weg zum nächsten Cache. Diesmal nur ein Tradi, die Zeit war nach hinten nicht unbegrenzt und ich hatte lange mit der Suche (sowohl nach dem letzten Hinweis als auch nach dem Finalort) zugebracht.

Die Wahl fiel auf einen Cache in der Nähe des Multis. Also los, hervorragend geparkt (in Friedrichshain ist das ja meist ein Glücksspiel) und auf ins Zielgebiet. Da es hier sehr muggelig ist habe ich den Hint sofort gelesen und wusste wo und wonach ich zu suchen habe. Aaaaber … genau (und zwar etwa 50 cm) vom Cache entfernt – natürlich in direkter Sichtlinie – saßen Muggels vor einem Getränkeladen und genossen das schöne Wetter. Ich drehte eine Runde um den Block – es soll noch einmal jemand sagen, dass Cachen kein Sport ist 😉 – doch leider waren die Muggels weiterhin da.
Was macht der Zwangs-Cacher? Er sucht einen weiteren Cache in der Nähe.

Also noch einmal umgeparkt, wieder Glück gehabt und ab in den auserkorenen Erlebnisraum. Auch hier war es ratsam den Hint vorher zu lesen, da hier auch überall Muggels liefen, saßen, radelten oder aus dem Fenster schauten. Als ich vor dem Hintobjekt stand sah ich nach links und rechts und war fast am verzweifeln, denn in etwa sechs Metern Entfernung – wieder mit genauer Einsicht – saßen Muggel auf einer Bank vor einem Cafė. Auch hier war es unmöglich den Cache unbemerkt zu heben.

Was musste ich also tun? Richtig, ich musste einen neuen Cache suchen!

Und in der Nähe war ein weiterer. Zu diesem musste ich nicht einmal umparken, ich bin einfach hin gelaufen. Vor Ort – diesmal hatte ich den Hint nicht gelesen – war mir sofort klar, wo sich der Cache befinden muss, als mein GPS-Gerät in die Zielrichtung zeigte und als Entfernung „12 Meter“ zu „Ein Gang über den Markt / a walk over the market“ (http://coord.info/GC3DAP6) anzeigte. Ich ging also los und griff zu, holte den leider feuchten Cache aus seinem Gehäuse, das zudem schon zu schimmeln angefangen hatte, und trug mich in sicherer Entfernung in das Logbuch ein. Selbst das Zurücklegen war in dieser ebenso extrem muggeligen Gegend keine Hürde mehr, da alle anderen Leute mehr mit sich selbst zu tun hatten und es hier etwas weitläufiger ist.

Ich hoffe mein Tagesbericht hat allen Leserinnen und Lesern gefallen, ich hatte zumindest beim Schreiben Spaß und erinnere mich schon jetzt mit Freude an diesen Tag. So langsam mag ich mein Projekt schon wieder… 😉

image

Nr. 53 – Französischer Dom (Tradi)

Heute hatte ich die Möglichkeit einen Cache während der Arbeitszeit zu finden.

Auf dem Rückweg von einer Veranstaltung ins Büro war ich gemeinsam mit einem Kollegen am Gendarmenmarkt. Dort hat der Cache „Französischer Dom“ (http://coord.info/GC2TT8Y) keine Chance gehabt. Er wurde einfach gefunden.

Die besondere Schwierigkeit ist hier in der Unauffälligkeit, die an den Tag gelegt werden muss, denn dieser Ort wimmelt natürlich nur so von Touristen. Da ist es zu zweit fast besser, da man so als „interessierter Tourist“ eventuell weniger auffällt. Es hat zumindest funktioniert.

Da der Cache zumindest für einen Trackable groß genug war, habe ich ihn – wie man unschwer am Foto erkennen kann – im Cache abgelegt.

image

Nr. 52 – Sailormoons Castle (Tradi)

Heute war ich in „Sailormoons Castle“ (http://coord.info/GCV39B). Da im Listing ein Spoilerbild gepostet ist, da sich der Erlebnisraum in einem sehr engen Durchgang befindet, in dem der GPS-Empfang sehr schlecht sein muss (ich habe erst gar kein GPS genutzt, sondern den Spoiler genutzt), war der Fund keine „große Sache“, es war ein weiterer Tagesfund.

 

image

Nr. 51 – Specht sein ist Menschlich (Tradi)

Wer erinnert sich an meinen erfolglosen Cache-Fundversuch von genau vor einer Woche? Heute habe ich den Cache gefunden!

Ich war also, nachdem ich den Besitzer des Caches um einen Tipp gebeten hatte und nur wenig später einen Tipp erhalten hatte, heute zum zweiten Mal im Erlebnisraum – und musste suchen! Obwohl der Tipp so deutlich war, gab es so viele mögliche Stellen, an denen der Cache versteckt sein konnte (zumindest in meiner „Denke“), dass ich noch einmal zehn bis 15 Minuten suchen musste. Aber die Geduld und Hartnäckigkeit zahlten sich aus – übrigens eine Tugend, die man beim Cachen trainiert – und ich konnte den PMO-Cache (Premium Members Only) „Specht sein ist Menschlich“ (http://coord.info/GC21VQ5) erfolgreich bergen.

Zum Versteck schreibe ich natürlich nichts, auch habe ich nicht alle Teile des Caches fotografiert, damit auch hier kein Spoiler gefunden werden kann.
Da ich die Versteckidee gut finde, habe ich dem Cache einen FP gegeben.

image

%d Bloggern gefällt das: